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OSTEOPATHIE
Leben ist Beweglichkeit

Ist alles im Körper frei beweglich, sind wir gesund. Der Körper kann seine angeborenen Selbstheilungskräfte voll nutzen, sich automatisch regulieren und korrigieren. Gibt es irgendwo im Körper Bewegungsverluste, können Krankheiten entstehen bedingt durch mangelnde Durchblutung und Zirkulation aller Körperflüssigkeiten. Abfallprodukte können nicht mehr ausreichend abtransportiert werden und schwächen das Gebiet. Meist bleibt das Problem nicht lokal. Es entstehen Züge im Organismus, die Stellungsänderungen der Knochen und anderer Gewebe zur Folge haben können. So können z.B. orthopädische Probleme entstehen. Der Patient registriert erst die Beschwerden an den Gelenken oder Muskeln in Form von Schmerz.

Der Osteopath sucht mittels seiner Hände nach solchen Bewegungsverlusten im Körper und behandelt und löst diese auch nur mit seinen Händen. Die Osteopathie basiert auf dem genauen Wissen von Anatomie, Physiologie und Neurologie und macht sich diese Zusammenhänge in der Therapie zunutze. Die Bewegungsverluste entstehen z. B. durch Entzündung, Verletzung, Operationen, Geburten, Medikamenteneinnahme, psychischen Belastungen. Sie können in jedem Teil und Gewebe unseres Körpers auftreten und dort die Ursache bilden für weitere Erkrankung. Die Ursache wird oft durch den Patienten nicht registriert, da sie meistens nicht mit Schmerz einhergeht. Erst mit dem Faktor Zeit können schmerzhafte oder deutliche Probleme an anderen Stellen auftreten. Durch eine genaue Anamnese über Dinge, die in der Vergangenheit waren und mittels der Hände macht sich der Osteopath ein Bild über die Ursachen des Bewegungsverlusts und behandelt diese. Die Behandlung erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von 1-5 Behandlungen.

Bitte erfragen Sie bei Ihrer Krankenkasse, ob eine Kostenübernahme möglich ist. Viele Krankenkassen erstatten die Kosten teilweise.


Fallbeispiel

Rückenschmerzen

Oft liegen die Ursachen für Rückenschmerzen in unbeweglichen Passagen des Darmes. Dieser unbewegliche Darmteil liegt auf einem Muskel, bei Verklebungen erhöht dieser Muskel seine Spannung und kippt die Beckenschaufel einseitig , dadurch wird ein Beckenschiefstand verursacht. Dieser Beckenschiefstand kann sich nach oben in die Lendenwirbelsäule fortsetzen oder nach unten in die Hüfte, das Knie oder das Sprunggelenk und dort Stellungsänderungen erzeugen, die die Belastbarkeit der Gelenke, Muskeln und Bänder reduziert. Verletzungen in diesem Bereich sind damit vorprogrammiert. Im Bereich der Wirbelsäule kommt es zu Fehlstellungen, die die Bandscheibe belasten und über die Jahre zu Bandscheibenvorfällen werden können. Besonders dann, wenn Ihr Körper mechanisch stark beansprucht wird, sind Abnutzung, Schmerz und Rückenprobleme die Folge.

Der Osteopath löst die Verklebung zwischen dem Darm und dem umliegenden Gewebe, korrigiert die Beckenstellung und erzielt so eine bessere Stellung der Gelenke ohne Schmerzen.

Selbst nach einer Bandscheibenoperation kann durch eine osteopathische Behandlung deutlich mehr Beweglichkeit und Schmerzfreiheit erreicht werden.

Geschichte

Osteopathie ist eine eigenständige Wissenschaft. Sie wurde begründet vor über 120 Jahren von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still. Dieser studierte sehr akribisch die Anatomie und Physiologie des Menschen und kam zu dem Schluss, dass der Körper lebenserhaltene Selbstregulationskräfte besitzt, die bei guter Beweglichkeit aller Strukturen im Körper voll zum Tragen kommen.

Die Grundlage dieser Selbstheilungskräfte liegt in einer guten arteriellen und venösen Durchblutung und einem guten lymphatischen Abfluss. Gesteuert wird dies durch das vegetative Nervensystem, das unmittelbar mit der Beweglichkeit eines Organs verbunden ist. Bei all seinen Patienten gelang es A.T. Still zu bestimmten Erkrankungen bestimmte Einschränkungen im Gewebe zu ertasten. Diese löste er in der Therapie mit seinen Händen und behob die Krankheit. A.T. Still definierte diese tastbaren Bewegungsverluste der verschiedenen Gewebe als Richtlinien für die Diagnose und Therapie.

Die Osteopathie hielt ihren Einzug in Europa zuerst in England 1917, in Belgien 1950 und in Deutschland erst zum Ende der 1980er Jahre. Die Ausbildung in Deutschland erfolgt berufsbegleitend über 5 Jahre und dauert mindestens 1350 Stunden.



Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete können alle Erkrankungen sein, die aus osteopathischer Sicht eine mechanische Ursache haben, wie z. B.:
  • Rücken- und Nackenbeschwerden
  • Bandscheibenvorfälle
  • Sportunfälle
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Verdauungsprobleme
  • Frauenbeschwerden, Fruchtbarkeitsstörungen
  • Nasenneben- und Stirnhöhlenprobleme
  • Schiefhals
  • Blasenschwäche
  • Kieferprobleme, Zähneknirschen
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • Kreislaufprobleme
  • Entwicklungsverzögerungen bei Säuglingen und Kleinkinder
  • Wahrnehmungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
Bitte halten Sie Rücksprache mit Ihrer Osteopathin, ob es sich um eine Erkrankung handelt, die osteopathische therapierbar ist.
Kontakt
Inhalt

CHRISTIANA TRETTIN
JANA KRAUSE


Telefon
030 - 643 14 552
E-Mail
praxis@gesunden.de

PRAXIS
Buckower Damm 95
12349 Berlin

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